Die rasante Entwicklung des eCommerce hat dafür gesorgt, dass inzwischen ein Großteil der erzielten Aufträge und Umsätze im Distanzhandel durch Internet-Shops, virtuelle Marktplätze oder Anwendungen erzielt wird.
Glaubt man den Statistiken und Umfragen, ist Mobile Commerce, also das Einkaufen per mobilem Endgerät (u.a. „Smartphone“) bereits jetzt zu einem festen Bestandteil unserer Konsumgesellschaft geworden.
Schon oft wurde darüber berichtet, wie sich die Verkaufskanäle – stationärer Handel, Distanzhandel und eCommerce ergänzen und somit zusammenwachsen. Das Schlagwort „Multi Channel“ wurde dabei durch Medien, Vorträge und Unternehmen zum „must have“ . Dennoch ist trotz der häufigen Berichterstattung und vieler Praxisbeispiele gerade im Einzelhandel noch oft zu beobachten, dass sich die regionalen Filialisten schwerer damit tun, auch den Versandhandel für sich zu entdecken.
Das Internet hat nicht nur die Art- und Weise verändert, wie wir miteinander kommunizieren, Kontakte aufrecht erhalten, Daten, Menschen und Themen suchen, sondern auch wie wir einkaufen – und unsere Einkäufe bezahlen.
Es ist allgemein bekannt, dass sich die Geschäfte im Distanzhandel zunehmend auf das Internet verlagern. Anfragen, Bestellungen und Änderungswünsche werden immer häufiger online durchgeführt.
Obwohl die Adressdaten ein wertvolles – wenn nicht sogar das wertvollste Kapital darstellen, verfügen viele Unternehmen über kein funktionierendes Konzept zum Schutz von Kundendaten.